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Die Seitenbeschreibungssprache HTML

Damit Dokumente für das Internet überall auf der Welt von Internetnutzern auf ihren Bildschirmen dargestellt werden können, müssen einige Vereinbarungen eingehalten werden, an die sich auch die Hersteller von Browsern richten müssen. Gängige Browser sind der Internet Explorer von Microsoft, Mozilla Firefox, Safari von Apple, Chrome von Google und Opera. Daneben gibt es aber noch eine Reihe mehr.


Internetseiten werden mit der Seitenbeschreibungssprache HTML erstellt. HTML steht für Hypertext Markup Language und stellt einen Satz von Anweisungen für die Browser zur Verfügung, um den Browsern mitzuteilen, dass ein bestimmter Text in einer bestimmten Art und Weise auf dem Bildschirm im Browserfenster gezeigt werden soll. Wenn der Brower also eine Internetseite vom Server holt, bekommt er ein Dokument geliefert, das ihm anweist, wie er den Inhalt, der auch eingebettet ist, darstellen soll. Ein solches HTML-Dokument sieht man, wenn man mit seinem Browser auf eine Internetseite surft und den Browserbefehl „Quelltext zeigen“ wählt. Dann erscheint die Quelltextansicht. Auch in der Quelltextansicht werden ganz normale Zeichen verwendet und wer sich den Text etwas genauer ansieht, kann auch ganze Sätze oder zumindest Worte finden. Die aber sind eingebettet in die Befehle, die mit eckigen Klammern umfasst sind: Mit „<“ beginnt eine HTML-Anweisung, mit „>“ endet sie wieder. Dabei besteht eine solche HTML-Anweisung, grob gesagt, aus drei Teilen: Der Beginn der Darstellungsanweisung, der eigentliche Inhalt und das Ende der Darstellungsanweisung. Ein Beispiel:


<b>Text</b> bewirkt

<b> ist der Beginn der Darstellungsanweisung

Text ist eigentliche Inhalt

und

</b> beendet die Anweisung


Das vielleicht Wichtigste, was HTML leisten kann, ist, Verknüpfungen zu anderen Dokumenten herzustellen. Klickt der User auf so einen Link, ruft der Browser ein vorbestimmtes anderes Dokument auf. Das sind die berühmten Links.


HTML-Anweisung veranlassen den Browser, die Darstellung gemäß der Anweisung umzusetzen. Er muss die Anweisungen interpretieren.


Browser haben die Aufgabe, Internetseiten so dazustellen wie der Autor dies wollte. Mehr tun sie nicht, doch auch dieser Job kann komplex werden. Es gibt eine Reihe von Abweichungen von Browser zu Browser, was die Darstellung von Webseiten in den Details angeht. Manche Darstellungsanweisungen werden also leicht verschieden interpretiert.


Weil die HTML-Quelltexte aus ganz normalen Zeichen aufgebaut sind und auch so lesbar sind wie ein Textdokument, kann man HTML-Dokumente auch mit einem einfachen Texteditor erstellen. Komfortabel ist es nicht. Daher gibt es eine Reihe von Spezialprogrammen, die diese Aufgabe übernehmen. Diese funktionieren so wie ein normales Textverarbeitungsprogramm: Der Nutzer sieht während der Bearbeitung das Ergebnis so wie es später im Internet zu sehen sein wird. What You See Is What You Get (WYSIWYG) nennt man diese Variante der Darstellung während der Bearbeitung.

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